NAUE-Steril-Klemmverbindung mit Dichtflächenschutz
Sterilität und Sauberkeit sind in der Biotechnologie und Pharmazie auf Dauer nur durch den Einsatz von Bauelementen mit optimaler Bauweise zu gewährleisten. Der NAUE-Sterilvorschweißflansch mit doppeltem O-Ring ist eines dieser Bauteile. Die hier vorliegende Steril-Klemmverbindung (Katalog) ist eine ideale Rohrverbindung für den Einsatz in der Bio-Chemie, Chemie, Pharmazie und Nahrungsmittelindustrie.
- Sein Einsatzgebiet ist überall dort, wo Rohrverbindungen ohne Werkzeuge herzustellen sind.
- Die Steril-Klemmverbindung ist so konzipiert, dass der O-Ring mit der Innenwand des Rohres abschließt. Innenspalte, Querschnittsverengungen, tiefe Kanten und Spalten sind hierdurch vermieden worden.
- Sie ist chemisch hochbeständig.
- Sie ist standardmäßig in Werkstoff 1.4571 und 1.4435 gefertigt, auf Wunsch auch in 1.4539 und Hastelloy C4 etc.
- Als Dichtwerkstoff kann jede O-Ring-Qualität eingesetzt werden. Standard ist EPDM.
- Lästiges Nachziehen der Verbindung nach der Sterilisation bzw. bei Temperaturschwankungen kann entfallen.
- Die Steril-Klemmverbindung ist so dimensioniert, dass der O-Ring nur definiert verformt wird und nicht beschädigt werden kann.
- Alle Rohrleitungskräfte werden von der Steril-Klemmverbindung aufgenommen, ohne diese auf die Dichtung weiterzuleiten.
- Sie ist druckfest bis 10 bar.
- Sie ist international eingeführt.
- Sie ist von DN 6 bis DN 200 in DIN und ISO lieferbar. Sie ist auch in der amerikanischen O.D.-Tubing Baureihe von ¼ bis 4 Inch lieferbar.
- Sie ist in kurzer (Standard) Ausführung für das Handschweißen und in langer (orbital) Ausführung für das Automatenschweißen lieferbar.
- Der Klemmverschluss kann auch von vorhandenen Clamp-Systemen unter Beachtung der Nennweiten übernommen werden.
- Das Rohrleitungssystem kann gemolcht werden.
- Sie ist preiswert. Die Mehrkosten dieser Verbindung werden durch Ersparnisse bei der Verarbeitung bei weitem wieder kompensiert.
- Diese Steril-Klemmverbindung ist mit Schutzflächen ausgeführt, die eine Beschädigung der eigentlichen Dichtflächen verhindern. Eine Beschädigung dieser Schutzflächen hat keinen Einfluss auf die Dichtigkeit.
- Ein umfangreiches Zubehörprogramm wie z. B. Membranmanometer, Edelstahl-armierte PTFE Schläuche, armierte Silikonschläuche etc. steht für die Abrundung des Programms ebenfalls zur Verfügung.